Faire Tarife für den Schultransport gefordert

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Auf den Balearen eskaliert ein Konflikt um die Kosten für Schultransporte. Über hundert Bildungseinrichtungen und diverse Verbände haben eine Petition der Umweltorganisation GOB unterstützt, die faire Tarife fordert.

Hintergrund sind die steigenden Preise für die Anmietung von Reisebussen, die durch die verlängerte Tourismussaison verursacht werden. Viele Schulen sehen sich gezwungen, Ausflüge abzusagen, da sich Familien die hohen Kosten nicht leisten können. Besonders betroffen sind Schüler aus einkommensschwachen Familien, für die außerschulische Aktivitäten oft die einzige Möglichkeit sind, kulturelle Erfahrungen zu sammeln.

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Die GOB und beteiligte Schulen fordern von den Behörden Maßnahmen wie regulierte Bildungstarife, Quoten für Reisebusse in der Hochsaison, öffentliche Zuschüsse und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Bildungsgewerkschaften unterstützen diese Forderungen und schlagen vor, Ausflüge für alle Schüler zu finanzieren oder zumindest bedürftige Familien zu unterstützen.

Ein Lehrer der IES Sant Marçal berichtet von unverschämten Preisangeboten für Busfahrten zu archäologischen Stätten. Der Verkehrsunternehmerverband der Balearen verweist auf die hohe Auslastung und fordert das Bildungsministerium auf, Schulen zu einer besseren zeitlichen Planung der Ausflüge zu bewegen. Das Ministerium betont jedoch die Autonomie der Schulen. Nur die Regionalregierung könnte Preisobergrenzen festlegen.

Quelle: Agenturen